ADSL – Asymmetrical Digital Subscriber Line


Der Begriff ADSL steht als Abkürzung für Asymmetrical Digital Subscriber Line und bezeichnet die zurzeit verbreitetste Anschlusstechnik für Breitbandanschlüsse. Unter dem was in der Regel als DSL bezeichnet wird, muss man einen ADSL-Anschluss verstehen. Der Begriff ADSL wird meist nur unter Fachleuten benutzt. Jeweilige ADSL-Anbieter geben Ihren Produkten einen eigenen Markennamen, wie zum Beispiel T-DSL von der Telekom. Hinter den verschiedenen Bezeichnungen der ADSL-Anbieter steckt jedoch im Grunde immer die gleiche Technik.
ADSL wurde zwischen 1991 und 1995 entwickelt um die gesteigerten Ansprüche nach mehr Bandbreite für Datendienste im Internet zu erfüllen. Bei ADSL handelt es sich um ein Datenübertragungsverfahren für einen Breitbandinternetanschluss über die Telefonleitung.
Das Grundprinzip des ADSL Aufbau ist die asymmetrische Datenübertragungsrate im Down- und Upstream. Die Bereitstellung dieser asymmetrischen Bandbreite entspricht den Anforderungen des typischen Internetnutzers. Im Downstream kann eine hohe Datenübertragungsrate erreicht werden.

Der ADSL Aufbau

Diese DSL-Technik funktioniert über die vorhandene Telefonanschlussleitung, ohne das Telefonieren über den Festnetzanschluss zu beeinträchtigen. Der ADSL Aufbau kann über den analogen Telefonanschluss, POTS, und über den digitalen Telefonanschluss, ISDN, eingesetzt werden. Bei POTS- und ISDN-Anschlussleitungen sind Frequenzbereiche vorhanden, die für die Telefonie nicht benötigt werden. Diese Frequenzbereiche liegen höher als die für die Telefonie benötigten und können so für die ADSL-Verfügbarkeit genutzt werden.
Im Grunde handelt es sich bei ADSL-Verbindungen um zwei Modems, die an einer Telefonleitung angeschlossen werden, man bezeichnet dieses System als Kupfer-Doppelader. Das eine Modem ist dabei beim Endverbraucher angebracht, das andere Modem in der Vermittlungsstelle des Netzvertreibers. Das ADSL-Modem wird über ein Netzwerk  am Computer des Nutzers angeschlossen und es entsteht eine feste Anbindung, wodurch ein Einwählen, wie bei einer Telefonverbindung, entfällt. Aufgrund dieses Prinzips wird ein DSL-Anschluss auch als „Standleitung“ bezeichnet.
Der ADSL Aufbau funktioniert nach den Prinzipien des Frequenzmultiplexverfahrens, dadurch ermöglicht es die gesamte Bandbreite in kleinere Bereiche aufzuteilen und für den Datenverkehr nutzbar zu machen.
Damit sich die beiden Nutzungsbereiche der Telefonleitung nicht überschneiden, werden die Frequenzen durch eine Frequenzweiche, den sogenannten Splitter, getrennt. Da der Frequenzbereich des Sprachkanals beim ADSL, im Gegensatz zum herkömmlichen Telefonmodem, unbeeinträchtigt bleibt, ist auch an einem analogen Anschluss gleichzeitiges telefonieren und surfen im Internet möglich.

Das Problem mit der ADSL-Verfügbarkeit:

Das zentrale Problem des ADSL ist die eingeschränkte Reichweite, denn trotz verbesserter Techniken ist eine gesamte geografische Netzabdeckung in Deutschland bis dato praktisch nicht möglich. In manchen Gegenden ist die ADSL-Verfügbarkeit noch sehr eingeschränkt.